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Mit diesen 7 Tipps planst du dein behindertengerechtes Bad

Beispiel für behindertengerechtes Badf

Inhaltsverzeichnis

Ein behindertengerechtes Bad ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Viele Menschen mit Behinderungen haben jedoch Schwierigkeiten, ein geeignetes Badezimmer zu finden. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Planung Ihres neuen Bades achten sollten!

Was ist ein behindertengerechtes Bad?

Ein behindertengerechtes Bad ist eines, das speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen entworfen wurde. Dies kann alles von einer einfachen Dusche mit Sitzbank bis hin zu einer voll ausgestatteten Badewanne mit integrierter Dusche und Badewannenlift umfassen. Die genauen Anforderungen an ein behindertengerechtes Bad hängen jedoch von der Art der Behinderung ab. Einige der wichtigsten Aspekte, die bei der Planung eines behindertengerechten Bades berücksichtigt werden sollten, sind:

  • eine ebene oder leicht zugängliche Dusche
  • eine Toilette, die entweder auf einer erhöhten Plattform oder auf einem speziellen Podest installiert ist, damit sie von einer Person in einem Rollstuhl leicht erreicht werden kann.
  • einen Spiegel und Waschbecken, die in einer Höhe angebracht sind, die für Personen in einem Rollstuhl leicht zugänglich ist.
  • einen Bereich, der breit genug ist, damit eine Person im Rollstuhl sich umdrehen und manövrieren kann.

Warum ist ein behindertengerechtes Bad wichtig?

Ein behindertengerechtes Bad ist wichtig, weil es die Lebensqualität der Betroffenen verbessert. Viele Menschen mit Behinderungen können sich nicht selbstständig waschen und müssen daher auf Hilfe angewiesen sein. Ein behindertengerechtes Bad erleichtert die Pflege und ermöglicht es den Betroffenen, sich selbstständig zu waschen und ihren Körper zu pflegen.

Tipps für die Planung eines behindertengerechten Bades

  1. Beginnen Sie mit der Planung Ihres behindertengerechten Bades, indem Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Suchen Sie im Internet nach Informationen oder sprechen Sie mit einem Fachmann.
  2. Die nächste Frage ist, wo das Bad platziert werden soll. Wenn es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt, sind die barrierefreien Zugänge im gesamten Haus ebenfalls entscheidend.
  3. Denken Sie daran, dass ein behindertengerechtes Bad sowohl für die Person mit Behinderung als auch für deren Angehörige und Betreuer geeignet sein muss. Planen Sie daher genügend Platz ein.
  4. Achten Sie bei der Planung Ihres behindertengerechten Bades besonders auf die Barrierefreiheit. Beachten Sie hierbei die Richtlinien der DIN 18040.
  5. Beachten Sie die Bedürfnisse der Person mit Behinderung. Stellen Sie sicher, dass Sie die Bedürfnisse der Person mit Behinderung kennen, bevor Sie mit der Planung Ihres behindertengerechten Bades beginnen. Wenn möglich, sollten Sie die Person selbst befragen oder sich von einem Arzt oder Therapeuten beraten lassen.
  6. Wählen Sie einen geeigneten Standort für das Bad. Der Standort des Bades ist entscheidend für seine Funktionalität und Sicherheit. Wenn möglich, sollte das Bad in der Nähe eines Schlafzimmers oder einer anderen Unterkunft liegen, die für die Person mit Behinderung leicht zugänglich ist. Auch die Größe des Bades sollte berücksichtigt werden. Ein kleineres Bad ist in der Regel einfacher zu handhaben und bietet mehr Sicherheit.
  7. Weitere Hinweise zur sicheren Umsetzung eines behindertengerechten Bades:

  • Die Tür sollte breit genug sein, damit ein Rollstuhl problemlos hindurchpasst
  • Der Boden sollte rutschfest sein, um Stürze zu vermeiden.
  • Die Toilette sollte höher sein als üblich, damit sie von einer Person im Rollstuhl leicht erreicht werden kann.
  • Ein Haltegriff an der Toilette und in der Dusche ist hilfreich für die Sicherheit.
  • Eine Duschwanne mit niedrigem Einstieg oder eine walk-in Dusche ist am besten geeignet für Menschen mit Behinderung.
  • Ein Waschbecken, das leicht zugänglich ist, ist wünschenswert. 2.
  • Der Boden sollte rutschfest sein, um Stürze zu vermeiden.
  • Die Toilette sollte höher sein als gewöhnlich, damit sich eine Person im Rollstuhl bequem setzen kann.
  • Das Waschbecken sollte niedriger angebracht werden, damit sich eine Person im Rollstuhl bequem waschen kann.
  • Ein Spiegel in Augenhöhe ist wichtig, damit sich die Person im Rollstuhl ihr Gesicht sehen kann.
  • Griffleisten an den Wänden erleichtern das Bewegen im Bad.

Fazit

Ein behindertengerechtes Bad ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Durch einige kleine Anpassungen kann man ein Bad so gestalten, dass es den Bedürfnissen aller Familienmitglieder gerecht wird. Mit etwas Planung und den richtigen Produkten ist es möglich, ein behindertengerechtes Bad zu gestalten, das sowohl funktional als auch attraktiv ist.

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